04. April 2008: Mit "herz:rasen" in die Verlängerung

Zur gestrigen Eröffnung der Fußballausstellung „herz:rasen“ durch Bundespräsident Heinz Fischer und Vizekanzler Wilhelm Molterer sind hunderte prominente Gästen aus Politik, Sport, Kultur und Gesellschaft ins Wiener Künstlerhaus gekommen – darunter ehemalige Fußball-Größen wie Otto Baric, Toni Polster oder Michael Konsel. Alle waren begeistert von der kreativen Auseinandersetzung mit Sport & Kultur, die dort auf 2000 qm Ausstellungsfläche den Puls von Sport- wie Kunstinteressierte in Wallung bringt. Mit „herz:rasen“ hat Österreich für die EURO 2008 eine einzigartige Fußballausstellung, daher muss es gelingen, mit einer dauerhaften Lösung in die Verlängerung zu kommen.

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer bei der Eröffnung (C) HBF / Gunter Pusch 

Ich appelliere daher an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Bildungsministerin Claudia Schmied, einen Schritt für die bisher stiefmütterlich behandelte Ausstellungs- und Museumslandschaft im Bereich Fußball und Sport im Allgemeinen zu setzen. In Deutschland gibt es ein professionell geführtes Sport und Olympia-Museum in Köln sowie ein Fußballmuseum in Dortmund. Auch EURO-Partner Schweiz hat ein nationales Sportmuseum in Basel, in dem ein Querschnitt aus Sport und Spiel aus drei Jahrtausenden gezeigt wird. Mit „herz:rasen“ haben wir eine Fußballausstellung im Künstlerhaus, die sich mit den sportlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekten der vergangenen 30 Jahre des Europäischen Fußballs spannend auseinandersetzt und keinen internationalen Vergleich zu scheuen braucht. Das gilt es zu erhalten. Ein „Österreichisches Museum für Fußball & Sport“ („Hall of Fame„) könnte auch als außerschulischer Lernort für Schülerinnen und Schüler dienen, um die Begeisterung für den Sport zu heben. Die EURO 2008 könnte somit auch im Kunst- und Kulturbereich nachhaltig wirken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert