17. April 2009: Zusammenarbeit mit Monaco

Der Finanzminister des Fürstentums Monaco, Franck Biancheri, war heute zu einem Arbeistgespräch in Wien. In unserem Gespräch ging es vor allem um eine abgestimmte Vorgangsweise beim Thema „Bankgeheimnis“. Die OECD hat einige Staaten, darunter neben der Schweiz und Luxemburg unter anderem auch Österreich und Monaco, aufgefordert besser mit ausländischen Steuerbehörden zusammenzuarbeiten.

Wir haben uns der Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden nie verschlossen, wenn es um Steuerhinterziehung ging, haben aufgrund der aktuellen Diskussion aber auch angekündigt den Informationsaustausch bei dem Verdacht auf Steuervergehen ausländischer Staatsbürger zu verbessern. Für die österreichischen Staatsbürger wird sich aber nichts ändern: Das Bankgeheimnis bleibt für Österreicher wie es ist!
 
Biancheri als Vertreter des Nicht-EU-Landes Monaco hat den Wunsch geäußert, von Österreich über die weiteren Entwicklungen und Änderungen auf EU-Ebene im Bereich Finanzen informiert zu werden. Wir haben vereinbart uns laufend zu informieren und abzustimmen.

Mit dem Finanzminister des Fürstentums Monaco, Franck Biancheri (C) HBF / Reich

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