Mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments zum neuen EU-Usbekistanabkommen setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die Beziehungen zwischen Europa und Zentralasien. Gerade in geopolitisch unruhigen Zeiten braucht Europa verlässliche internationale Partner – sowohl bei Wirtschaft, Sicherheit als auch Migration. Gemeinsam mit dem Botschafter Usbekistans bei der EU, Gayrat Fazilov, freue ich mich als Berichterstatter der EVP für Usbekistan über dieses starke Signal für eine engere Zusammenarbeit. Österreichische Unternehmen profitieren dabei ebenfalls: Die Exporte nach Usbekistan sind zuletzt um mehr als 20 % gestiegen, das zusätzliche Exportpotenzial liegt laut Wirtschaftskammer bei fast 180 Millionen Euro.
Eine stärkere Partnerschaft zwischen der EU und Usbekistan stärkt nicht nur die regionale Stabilität und die Vernetzung zwischen Europa und Asien, sondern eröffnet auch neue Chancen bei Energieversorgung, Infrastruktur und Rohstoffen. Gerade angesichts der unmittelbaren Nachbarschaft Usbekistans zu Afghanistan gewinnt das Land auch im Bereich Migration zunehmend an Bedeutung.
