6. Mai 2013: Politische Union steht erst am Anfang

Anlässlich des Europatages am 9. Mai fand heute im Haus der Europäischen Union in Wien eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Europa- was geht mich das an“ statt an der auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, EU-Kommissar Johannes Hahn, Finanzstaatssekretär Andreas Schieder und die Europaparlamentsabgeordnete Ulrike Lunaceck teilnahmen.

 

Wir müssen weiterhin alles tun, damit Europa sich weiterentwickelt und zusammen bleibt! Das funktioniert nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger das Projekt maßgeblich mitgestalten können und die europäischen Regierungen sich einig sind, wie man das Projekt weiterentwickeln soll. Man darf nicht vergessen, dass die EU als politische Union mit ihren rund 20 Jahren noch ein relativ junges Projekt ist. Wir stehen erst am Anfang der politischen Union.

 

Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich an den Euro gewöhnt. Laut einer aktuellen GFK Umfrage sagen rund 60% der Befragten, dass 1999 die Entscheidung Österreichs beim Euro dabei zu sein richtig war. Nur 12% halten einen Austritt aus dem Euro für sehr gerechtfertigt. Es gibt jedoch Parlamentsparteien, die aus der Verunsicherung der Menschen in der aktuell wirtschaftlich herausfordernden Situation Kapital schlagen wollen. Dieser Politik muss seitens der Bundesregierung entschieden entgegen getreten werden. Dabei liegen die Vorteile des Euro auf der Hand: die Inflation ist im Vergleich zum Schilling in den 1970-er, 80-er und 90-er Jahren gesunken. Das Argument der Euro ist ein Teuro ist somit nicht richtig. Und die Stärke des Euro gegenüber dem Dollar hat auch zugenommen. 6 von 10 Euro verdient Österreich im Export. 70 % unserer Exporte gehen in die EU. Es wäre daher katastrophal würden wir aus dem Euro austreten und das ist den meisten Menschen auch bewusst.

 

(c) BMEIA, Diskussionsveranstaltung im Europahaus in Wien mit Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, EU-Kommissar Johannes Hahn, Finanzstaatssekretär Andreas Schieder und die Europaparlamentsabgeordnete Ulrike Lunaceck und STS Lopatka

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