17. Juni 2009: Für Österreich muss man nicht schwarzsehen

Als Teilnehmer an der Podiumsdiskussion “Schwarz sehen oder rosa Brille?” konnte ich mit einer hochkarätigen Runde von WirtschaftstreuhänderInnen der Initiative “frauWT” mögliche Wege aus der Krise diskutieren.

Hauptthemen dabei waren die besondere Situation Österreichs aufgrund seiner wirtschaftlichen Verflechtung mit Ländern aus dem CEE Raum, vor allem der Banken. In diesem Zusammenhang war für die WirtschaftstreuhänderInnen vor allem interessant, wie sichergestellt werden soll, dass Gelder aus dem Bankenstabilisierungspaket auch bei den Unternehmen ankommen. Aber auch die Rolle des Staates in Zeiten der Krise und wie die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen langfristig finanziert werden sollen, waren Gegenstand der Diskussion.

Der Aussage von Martin Ohneberg, dem Bundesvorsitzenden der Jungen Industrie, kann ich mich nur anschließen: Man muss die Krise auch als Chance sehen. Wann, wenn nicht jetzt muss allen Entscheidungsträgern klar sein, dass es ohne Reformen nicht geht. Darum ist es wichtig, gerade jetzt die Verwaltungsreform voranzutreiben und das Problem der demographischen Entwicklung anzugehen. Wenn uns dies gelingt, müssen wir für Österreich wirklich nicht schwarz sehen!

Mit Vorstandsdirektorin Regina Prehofer von der BAWAG/PSK (C) frauWT

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