15. Juli 2012: Krapfenkirtag in Mönichwald!

Am Sonntag besuchte ich den traditionellen
Krapfenkirtag im Blumendorf Mönichwald. Rund 10.000 Krapfen in 100
verschiedenen Sorten wurden von den mehreren tausend Besuchern verzehrt.  Im Zuge des Krapfenkirtags fand ein „Goldene
Hochzeit“- Jubiläum statt. Bürgermeister Josef Freiberger konnte dazu 42 Paare
begrüßen und überreichte ihnen eine Urkunde samt Blumenstrauß.

Der Krapfenkirtag trägt wesentlich zur
Belebung der 900 Einwohner Gemeinde Mönichwald bei und ist jedes Jahr ein
Erlebnis. Erna Schwengerer setzt mit ihren Veranstaltungen
schon seit Jahrzehnten wichtige Impulse für den Tourismus in der Region.

 

4.Juli 2012: Europäischer-Stabilitätsmechanismus beschlossen!

Welche Zukunft wollen wir in diesem Europa? Die Freiheitlichen und das BZÖ wollen zurück zu mehr Nationalstaatlichkeit, wir seitens der ÖVP wollen dass wir ein Mehr an Europa brauchen, weil wir gemeinsam stärker sind als alleine. An diesem Scheideweg stehen wir!

 

Die Europäische Union ist mitsamt ihren Vorläufern die größte politische Errungenschaft auf diesem Kontinent im vergangenen Jahrhundert, wenn nicht der europäischen Geschichte. Sie hat nicht nur Völker befriedet, die sich in Hass und Kriegswut gegenüberstanden, sie hat dem Kontinent Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und ökonomischen Wohlstand beschert. Europa ist nicht nur ein Friedensprojekt. Es ist ein Projekt der Freiheit.

 

Durch den ESM soll die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität sichergestellt werden. Im Zentrumd steht dabei der Fiskalpakt, dessen Ziel das Erreichen ausgeglichener Haushalte ist.  Mit dem  ESM und Fiskalpakt geht es darum, dass das Lebensmodell Europa nicht scheitert, sondern in der Krise für Stabilität zu sorgen. Das „Europäische Modell“ ist das beste weltweit, besser als das Modell in den USA oder in Japan. Es gibt kein anderes Land wo es für den Einzelnen so viel Freiheit gibt. Europa garantiert jedem ein abgesichertes Sozial-, Gesundheits- und Pensionssystem.

 

Der österreichische Anteil am Stammkapital des ESM (700 Mrd. Euro) beträgt 19 Milliarden, dies sind 2,7 Prozent. Davon sind 2,2 Milliarden Euro einzuzahlen. Das Risiko ist unter allen Umständen auf den Anteil des genehmigten Stammkapitals zum Ausgabekurs beschränkt. Das sind 19 Milliarden. Allein für die HYPO Alpe Adria haften wir mit 20 Milliarden und für Ausfuhrgarantien mit 100 Milliarden. Ebenso werden keine Haftungen übernommen. Den Horrorszenarien der FPÖ fehlt die Grundlage. Gerade Österreich ist als kleine exportorientierte Volkswirtschaft viel stärker davon abhängig, wie es der Europäischen Union geht, als andere Staaten. Daher müssen wir an einer starken EU überdurchschnittliches Interesse haben.

 

Nach einer hitzigen Debatte wurde der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) mit den Stimmen der ÖVP, SPÖ und Grünen beschlossen. Für mich als Europasprecher der ÖVP ist es klar, dass die Grundvoraussetzung für Frieden und Wohlstand eine Stabilisierung Europas ist und genau dazu dient der Fiskalpakt und der ESM.

 

4. Juli 2012: Kroatien ab 1. Juli 2013 in der EU!

Mit der Ratifizierung des kroatischen EU-Beitritts hat das Parlament Kroatien im EU-Hafen willkommen geheißen. Einen Hafen anlaufen heißt heimkehren und Kroatien als ein zutiefst europäisches Land gehört in die Europäische Union und wir nun das 28. Mitgliedsstaat.

 

Österreich hat seit Jahrhunderten zu Kroatien eine besondere historische Beziehung. Im Rahmen seiner Staatswerdung vor 21 Jahren, beim Wiederaufbau sowie beim Beitritt Kroatiens zur EU hat Österreich Kroatien von Anfang an unterstützt. Schon während der Jugoslawienkrise setzte sich der damalige ÖVP-Vizekanzler und Außenminister Alois Mock massiv für die Selbständigkeit von Kroatien ein. Die Stabilität auf dem Balkan ist von enormer  Bedeutung für das Friedensprojekt Europa. Der Weg Kroatiens in die EU hat eine positive Perspektive für alle anderen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens geöffnet. Dieser gemeinsame Blick aller Balkanstaaten Richtung Europa ist einzigartig in der jahrhundertelangen Geschichte dieser Region, wo bis vor kurzem Serbien Richtung Russland ausgerichtet war.

 

Mit Kroatien wird ab Juli 2012 ein weiteres kleines Land Mitglied der EU. Die kleineren und mittleren Staaten erhalten somit einen weiteren Mitstreiter, wenn es um die Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber den großen Staaten geht.  Gerade für die Steiermark und Kärnten ist die Nähe zu Kroatien wirtschaftlich von großer Bedeutung. Zum Vergleich: Die Wegstrecke Graz-Zagreb ist kürzer als die Strecke Graz-Wien.

 

Ich bin davon überzeugt, dass wir die bis schon jetzt gute Zusammenarbeit mit Kroatien innerhalb der Europäischen Union in Zukunft fortsetzen werden.

 

30. Juni 2012: Die Firma Frutura feiert ihr 10-jähriges Jubiläum im Schloss Pöllau!

Vor zehn
Jahren gründeten die drei Landwirte Manfred Hohensinner, Franz Städler und
Johann Schwarzenhofer aus dem Pöllauer Tal die Firma Frutura, welche als Obst-
und Gemüse-Logistikdrehscheibe fungiert.

 

Bereits 2004
beschäftigte die Firma Frutura 28 Mitarbeiter. Im Jahr 2004 erfolgte die
Übersiedelung in den Hartler Gewerbepark. Vor zwei Jahren wurde die modernste
Bananenreifanlage Mitteleuropas eröffnet. Mittlerweile beschäftigt die Firma
150 Mitarbeiter und ist mit einem jährlichen Umsatz von 175 Millionen Euro
Österreichs größter Obst- und Gemüsevermarkter.

 

Die positive
Entwicklung der Firma Frutura ist für mich der Beweis dafür, dass der ländliche
Raum Zukunft hat. Arbeitsplätze vor Ort sind die Basis dafür, einer möglichen
Abwanderung entgegenzuwirken. Ich wünsche den Verantwortlichen und den
Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg für die Zukunft.

 

Gemeinsam mit dem Gemeindevorstand von Hartl gratulierte ich den Frutura-Gesellschaftern