29. Februar 2008: "GANZ Österreich am Ball" gestartet

Die EURO 2008 wird ein „Fest des Sports“ für ganz Österreich. Damit das gesamte Land auf die Fußball-Europameisterschaft im Juni eingestimmt wird, startet mit der Aktion „2008 – GANZ Österreich am Ball“ die bundesweite Ortsbeschilderung und Beflaggung sowie die Verteilung von T-Shirts und Wunscharmbändern. Ab 3. März können sich alle rund 2.350 österreichischen Gemeinden und Städte für die Aktion „2008 – Ganz Österreich am Ball“ über die Homepage www.fussballverbindet.at anmelden.

GANZ Österreich am Ball mit dem österreichischen Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (C) GEPA pictures / Philipp Schalber 

So verbindet Fußball ganz Österreich. Je mehr Gemeinden diese Chance ergreifen, desto toller wird sich Österreich bei der EURO präsentieren. Wenn viele Gemeinden involviert sind, wird das dem ganzen Land und dem Fußball helfen. Das kostenloses Basis-Paket beinhaltet 5 Ortstafeln mit der Aufschrift „Wir sind am Ball“, 10 Fahnen, 50 T-Shirts und 40 Sporthilfe-Armbänder. Die bundesweite Ortsbeschilderung und Beflaggung bildet den Grundstock der Aktion, darüber hinaus wird von 28. Februar bis 22. Juni 2008 die „Fangemeinde 2008“ gesucht.

Fototermin GANZ Österreich am Ball mit ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, Österreich am Ball Vize-Präsident Beppo Mauhart, Botschafter der Leidenschaft Herbert Prohaska, Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer (C) GEPA pictures / Philipp Schalber 

Ausschlaggebend für die Wahl des Siegers sind großer Einsatz der Gemeinden und Städte bei der Zusatz-Beflaggung und -Dekoration, Aktivierung der Einwohner etwa durch individuelle kreative Ideen oder auch Neuanmeldungen von Nachwuchs-Fußballern oder andere Aktivitäten während der EURO. Die neun Landessieger kassieren jeweils 5.000 Euro für Jugendsport-Aktivitäten, der ebenfalls durch eine aus „Botschaftern der Leidenschaft“ bestehende Jury gekürte Bundessieger erhält 25.000 Euro zur Organisation eines Fan-Sportfestes. Als erste Stadt wird sich ab kommenden Freitag Neusiedl/See im „Ganz Österreich am Ball“-Gewand zeigen.

28. Februar 2008: Noch 100 Tage: Der Countdown startet mit dem EURO-Quiz

Nur noch 100 Tage bis zur Fußball-Europameisterschaft. Um alle Österreicherinnen und Österreicher EM-fit zu machen, starte ich meinen persönlichen EM-Countdown mit den 100 wichtigsten Fragen zur EURO 2008.

Die Gesichter der EURO-Nationen (C) GEPA pictures/ Franz Pammer 

Ab sofort finden Sie hier die tägliche Frage zur Fußball-Europameisterschaft. Pünktlich zum Auftaktspiel der EURO 2008 werden dann unter den Fußball-Experten mit den meisten richtigen Antworten tolle Preise rund um die EM verlost.

27. Februar 2008: Sport-Budget von 2000 auf 2008 verdoppelt

Eine positive Entwicklung bei der Sportförderung, zunehmendes öffentliches Bewusstsein über die gesellschaftliche Bedeutung des Sports und Handlungsbedarf beim Gesundheits- und Breitensport – das waren die Schwerpunkte im jüngsten Sportausschuss, der den Sportbericht 2005/06 einhellig lobte. Daneben gab es viele Fragen der Abgeordneten zum Thema Doping. Die Bundesregierung setzt die Verschärfung der Anti-Doping-Strafbestimmungen konsequent fort.

Mit dem Ministerratsbeschluss vom 20. Februar über einen 2-Stufen-Fahrplan für ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Doping im Sport ist nun der Weg frei, im Parlament noch vor dem Sommer zu einer gesetzlichen Regelung zu kommen. Kernpunkt ist die gemeinsame Initiative von Gesundheitsministerium und Sportstaatssekretariat punkto Strafbestimmungen für Blut- und Gendoping sowie den Besitz von Arzneimitteln und Instrumenten, die für Dopingzwecke im Sport verwendet werden können. Wir müssen gerade Blutdoping im Interesse der ganz großen Mehrheit der sauberen Sportlerinnen und Sportler auch strafrechtlich bekämpfen. Das bestehende Anti-Doping-Regulativ auf Grundlage des im Jahr 2007 verabschiedeten eigenständigen Anti-Doping-Bundesgesetzes wird bis Herbst in zwei Schritten verbessert, den internationalen Vorgaben der WADA angepasst sowie Initiativen auf internationaler Ebene zur Verstärkung der Zusammenarbeit in der Dopingbekämpfung gesetzt.

Insgesamt hat der österreichische Sport heute mehr Geldmittel zur Verfügung: Durch die Umsätze der Österreichischen Lotterien wurden die Mittel der Besonderen Bundes-Sportförderung seit dem Jahr 2000 von 33,4 Mio. auf 61,2 Millionen Euro (2007) beinahe verdoppelt, im Jahr 2008 wird die Verdoppelung erreicht. Hinzu kommt im selben Zeitraum eine Steigerung bei den Verbänden durch die Allgemeine Bundes-Sportförderung von 7,85 auf 18,2 Millionen Euro. Für den Behindertensport konnte sogar ein Plus von 60 Prozent auf eine Million Euro erreicht werden. Das sichere finanzielle Fundament schafft Planungssicherheit für Verbände, ermöglicht langfristige Investitionen in Sport- und Bewegungsprogramme und bildet die Grundlage für künftige sportliche Erfolge. Einige Eckpfeiler der Arbeit der ehemaligen Bundesregierung unter Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel: Das Bundes-Sportförderungsgesetz 2005 stärkte die Finanzkraft der Verbände, sorgte u.a. für die erstmalige Anerkennung des Behindertensports und die gesetzliche Festschreibung der Förderung des Mädchen- und Frauensports. Dies sind die Grundsteine, auf denen wir heute einen modernen und erfolgreichen österreichischen Sport sowohl in der Spitze als auch in der Breite weiterentwickeln.

26. Februar 2008: Supersportjahr bringt Sportartikelhandel Umsatzplus von 5 Prozent

Der Sportartikelhandel darf sich im Supersportjahr 2008 auf ein sattes Umsatzplus von mehr als fünf Prozent freuen. Somit wird die Bedeutung des Sports als Wirtschafts- und Jobmotor gerade angesichts des bevorstehenden Sportsommers mit der Fußball-EURO 2008 und den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in Peking 2008 deutlich. Man könnte auch sagen, die Fußball-EURO schlägt die Euro-Inflation.

V.l.n.r.: Willy Grims (Geschäftsführer ERIMA Österreich); Wolfram Mannherz (Inhaber ERIMA GmbH); Kommerzialrat Diplomkaufmann Ernst Aichinger (Vorstand in der Wirtschaftskammer); Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka; Kommerzialrat Dieter Kepplinger; Kommerzialrat Walter Schwarzinger (Präsident VSSÖ) (C) ÖSFA 

Der Verkauf von Fanartikeln, Fußball-Outfits und Bällen wird heuer laut Wirtschaftskammer rund 300 Millionen Euro einspielen. In einer Journalistenrunde bei der Eröffnung der 89. ÖSFA Sportfachmesse Österreich in Bergheim/Salzburg ging es vor allem um den Stellenwert und die Bedeutung des Sports in Österreich. Denn der Sport schaffte in Österreich nicht nur Jobs, sondern spart Gesundheitskosten und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Im Regierungsprogramm wird Sport daher ausdrücklich als Gesundheits-, Beschäftigungs- und Sozialmotor anerkannt. Auch ohne Sport-Großveranstaltungen erwirtschaftet der Sport in Österreich mehr als 15 Milliarden Euro im Jahr oder mehr als 7 Prozent des BIP. Der Sport, und dazu gehört in großem Maße auch der sportorientierte Tourismus, sichert in Österreich bereits jeden 10. Arbeitsplatz. Einen erfreulichen Beitrag zu diesem Erfolg liefern die Sportfachhändler mit einem Verkaufserlös von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2007.

Den „Hype“ durch die EURO 2008 gilt es für den Breitensport nachhaltig zu nutzen. Daher hat das Staatssekretariat für Sport im Vorfeld der EURO u.a. ein großes Ballsportprojekt gestartet, um Kinder und Jugendliche für mehr Bewegung und Sport zu begeistern. Darüber hinaus starten wir die Initiative „Schule & Sportverein“, um Sportvereine mit ihren Bewegungsangeboten an die Kindergärten und Schulen zu holen. Die sozial- und gesundheitspolitische Dimension des Sports wird angesichts der alarmierenden Zahl übergewichtiger Österreicherinnen und Österreicher oder der Pflegediskussion überdeutlich. Durch nationale und internationale Studien ist bestätigt, ein in Bewegung und Sport investierter Euro, spart drei an Gesundheitskosten. Wirtschaftskammer und Sportstaatssekretariat sind zwei relevante Partner, um die betriebs- und volkswirtschaftlichen Vorteile von Bewegung und Sport zu nutzen. Viele Unternehmen erkennen und fördern die Win-Win-Situation durch eine fittere und gesündere Belegschaft.

25. Februar 2008: ÖSV-"Adler" weltmeisterlich

Das, was wir in Oberstdorf bei dieser Skiflug-WM erleben durften, konnte an sportlicher Spannung kaum übertroffen werden. Die unersättlichen ÖSV-„Adler“ flogen nach dem Doppelsieg durch Gregor Schlierenzauer und Martin Koch im Einzelbewerb mit Thomas Morgenstern und Andreas Kofler auch noch zum ersten österreichischen Mannschafts-WM-Gold.

"Goldene ÖSV-Adler" - Österreichs Ski"flieger" eroberten bei den Skiflug Weltmeisterschaften in Oberstdorf 3 von 4 möglichen Medaillen (C) GEPA pictures / Oskar Hoeher 

Besonders beeindruckt hat mich die Leistung von Gregor Schlierenzauer. Der erst 18-jährige flog der Konkurrenz bei seinem Skiflug-WM-Debut um Längen davon. Es freut mich natürlich auch, dass Österreich nunmehr den jüngsten Skiflugweltmeister der Geschichte stellt. Die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Pointner war in Oberstdorf König der Lüfte. Das Quartett bewies die mannschaftliche Sonderstellung der ÖSV-Skispringer nach dem vorzeitigen Weltcupgesamtsieg durch Thomas Morgenstern nun mit drei WM-Medaillen.

Die konsequente Aufbau- und Nachwuchsarbeit von Toni Innauer und Alex Pointner trägt Früchte, beide stehen für einen erfolgreichen und sauberen Sport. Und mit ihrem jungen Team werden wir noch lange große Freude haben. Die Skispringer sind nicht nur sportlich weltmeisterlich, sondern auch ein Vorbild, wenn es um Teamgeist gegen Doping und jede Form von Sportbetrug geht. Wir sind stolz auf dieses Team.

22. Februar 2008: Skiflug-Weltmeisterschaften im Zeichen der EURO

Der Skisprung-Zirkus steht heuer ganz im Zeichen der Fußball-EURO 2008. Die Skiflug WM ist der Höhepunkt der Kooperation mit dem ÖSV-Sprungteam und „2008 – Österreich am Ball“. Wir sind froh, dass die fußballbegeisterten Skispringer im Rahmen dieser Kooperation einen Beitrag geleistet haben, den Namen der EURO 2008 und den Ruf Österreichs als guter Gastgeber weiter zu verbreiten. An dieser Stelle sei einmal Dank gesagt für den Einsatz von „Botschafter der Leidenschaft“ Alex Pointner und den erfolgreichen ÖSV-Springern.

Gemeinsam mit ÖSV-Sportdirektor Sprunglauf und Kombination Toni Innauer, Sprung-Cheftrainer Alex Pointner und den ÖSV-Springern Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler, Martin Koch und Arthur Pauli bilanzierte Sportstaatssekretär Lopatka über die "Nightliner"-Tour (C) GEPA pictures / Oskar Hoeher 

Die EURO 2008-Kooperation mit dem stärksten Team, das der österreichische Sport derzeit aufzubieten hat, ist eine Erfolgsgeschichte. Bei insgesamt fünf Stationen im Skisprungzirkus hat das ÖSV-Sprungteam mit dem Tourbus im „2008 – Österreich am Ball“-Design nicht weniger als 5.000 Kilometer zurückgelegt und hat bei den ÖFB-Gruppengegnern Deutschland und Polen sowie beim Nachbarn Tschechien für viel mediale Aufmerksamkeit gesorgt und die Menschen auf die Europameisterschaft aufmerksam gemacht. Gerade die Kombination von zwei nicht unbedingt miteinander verwandten Sportarten hat die Brücke geschlagen vom Fußball-Fest zum Fest des Sports insgesamt.

Sportdirektor Anton Innauer , "unser" neuer Botschafter der Leidenschaft Bürgermeister Thomas Müller und "Alex" Pointner im Ziel in Oberstdorf (C) GEPA pictures / Oskar Hoeher 

Aufbauend auf der ÖSV-Kooperation haben wir noch ein Co-Sponsoring bei der FIS Skiflug WM 2008 in Oberstdorf abgeschlossen, um den Publikumsmagnet Skifliegen zur Werbung für die Heim-EURO zu nutzen“. „2008 – Österreich am Ball“ ist offizieller Co-Sponsor der Skiflug WM 2008 in Oberstdorf, die im EURO-Design erstrahlen wird. U.a. ziert eine 120 m lange „Österreich am Ball“-Bande den Sprungauslauf und wird zehntausende Menschen vor Ort und an den TV-Bildschirmen erreichen. Bis zu 80.000 begeisterte Skiflugfans werden zur Heini-Klopfer-Schanze pilgern und Reporter berichten über ihre Athletinnen und Athleten aus 19 Nationen. Diese EURO-Werbung geht hinaus in die ganze Sportwelt. Die Kooperation mit den ÖSV-Springern und der Skiflug WM hat zeigt, dass Fußball verbindet.

21. Februar 2008: "Sport & Business Circle": EURO vs. Olympia ?!

Im Supersportjahr 2008 steht uns als Gastgeber der Fußball-EURO 2008 und als Gast bei den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in Peking ein einzigartiger Sportsommer bevor. Bei einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde der Sporthilfe war es einhelliger Tenor, dass die beiden Feste des Sports nicht gegeneinander, sondern miteinander für sportliche wie wirtschaftliche Begeisterung sorgen werden. Entscheidend wird die nachhaltige Nutzung des Jahrhundertereignisses für den österreichischen Sport in seiner Gesamtheit und für die Jugend im Besonderen sein.

Hochkarätiges Podium beim "Sport & Business Circle" der Sporthilfe, einer Plattform für Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Politik und Medien – mit Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka, ÖOC-Präsident Leo Wallner, ÖFB-Präsident Friedrich Stickler, Casinos-Austria-Boss Karl Stoss und WKO-Generalsekretär-Stellvertreter Reinhold Mitterlehner (C) HBF/Livio Srodic 

Wir sind als Gastgeber für EURO 2008 wie als Gast für die Olympischen Spiele gut gerüstet. Sportlich gilt es in Peking die Latte der erfolgreichsten Spiele der 2. Republik Athen 2004 wieder zu erreichen. Bei der EURO starten wir mit drei Heimspielen, da ist alles möglich. Mit Hilfe des „12.Mannes“ können wir das Viertelfinale erreichen, eine Olympische Silber-Medaille im Fußball haben wir ja bereits 1936 gemacht. Wirtschaftlich, da waren wir uns einig, werde die Mega-Events sich nicht konkurrieren, sondern gegenseitig beflügeln. Als Beispiel für die Synergie-Effekte zwischen EURO und Olympia gelten die „Public Viewings“, die viele Gastronomen nicht nur während der EURO, sondern auch zu Olympiazeiten anbieten werden. Jeder vierte Betrieb in Österreich erwartet direkte Auswirkungen der EURO auf den eigenen Geschäftserfolg. Gerade die kleinen und mittleren Betriebe werden profitieren. Befürchtungen, die Olympischen Spiele könnten durch die EURO an Aufmerksamkeit verlieren, teile ich nicht. Unser Land steht international im Rampenlicht. Dieser Werbewert ist unbezahlbar.

Mit Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (C) GEPA pictures / Christian Ort 

Neben den wirtschaftlichen Effekten haben Großevents immer auch Einfluss auf den Breitensport. Das ist Nachhaltigkeit für die gesamte Gesellschaft. Der „Hype“ in Österreich durch die EURO und dieser Sommer des Sports muss daher anhalten. Vor allem für die Jugend soll die EURO ein „Fest des Sports“ werden. Daher hat das Staatssekretariat für Sport im Vorfeld der EURO u.a. ein großes Ballsportprojekt auch für die anderen Ballsport-Fachverbände gestartet, um Kinder und Jugendliche für mehr Bewegung & Sport zu begeistern. Darüber hinaus starten wir auch die Initiative „Schule & Sportverein“, um Sportvereine mit ihren Bewegungsangeboten an die Kindergärten und Schulen zu holen. Hier bieten gerade die ganztägigen Schulformen enormes Entwicklungspotenzial. Es gibt schon erfolgreiche Pilotprojekte, jetzt wollen wir diese Initiative auf ganz Österreich ausdehnen. Österreich wird 2008 alles daran setzen, Europameister zu werden – Europameister der Sportbegeisterung!

20. Februar 2008: Mr. Sport am Montag "vergoldet"

Eine ganz besondere Freude war es für mich, „den Sportkommentator Österreichs schlechthin“ Dr. Sigmund Bergmann das Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich zu überreichen. „Sigi“ Bergmann ist einer der ganz Großen des Sports, der eine ganze Generation von Österreicherinnen und Österreichern mit seinen spannenden und berührenden „Sport am Montag“-Reportagen geprägt hat.

Dr. Sigmund Bergmann mit Gattin Ingeborg bei der Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (C) HBF/ Livio Srodic 

Laudator Prof. Gunnar Prokop erinnerte an den Montag als „Schicksalstag“ im Leben des Sigi Bergmann. Denn am 3. Februar 1975 wurde er von Teddy Podgorsky mit der ersten Sendung „Sport am Montag“ beauftragt, die er bis zum 23. März 1992 nicht weniger als 819 Mal in seiner unnachahmlichen Weise gestaltete. Sigi Bergmann wird heute in einer Reihe mit den ganz großen Star-Reportern Kurt Jeschko, Heribert Meisel und Edi Finger genannt. Seine unglaublichen Übertragungen von Box- und Rodelwettkämpfen werden uns wohl allen, die den Sport lieben, in ewiger Erinnerung bleiben. Er wurde damit zu einem Vorbild für die nächste Journalistengeneration. „Der Beruf des Journalisten war für Sigi Bergmann nicht nur ein Job, sondern er hat diesen Beruf mit großer Verantwortung, Gefühl und Verständnis, gerade auch für die Verlierer gelebt“, betonte Gunnar Prokop in seiner Laudatio. Mit großer Freude überreichte ich dem Humanisten, dem großartigen Menschen und herausragenden Freund des Sports, der mit dem Sport für den Sport gelebt hat, diese Würdigung der Republik. Mit seiner journalistischen Tätigkeit hat er einen wichtigen Beitrag zum Image des österreichischen Sports im In- und Ausland geleistet.

Nach der ersten Sportlerin des Jahres Ellen Müller-Preis durfte ich somit zum zweiten Mal einem gebürtigen Steirer diese Ehrung zu Teil werden lassen. Sigi Bergmann ist übrigens im selben Krankenhaus wie ich in Vorau zur Welt gekommen, darauf hatte er mich bei seinem 70er aufmerksam gemacht. Es war eine (be-)rührende Veranstaltung im Kreis seiner Familie, Freunden und langjährigen Wegbegleitern. Selbst sein „Lebensfreund“ Hansi Orsolics war gekommen, über den er im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Biographie geschrieben hat. Der im Jahr 1938 geborene promovierter Historiker und ausgebildete Opernsänger Sigi Bergmann begann seine journalistische Karriere beim „Volksblatt“. Ab 1968 war er beim ORF als verantwortlicher Redakteur, Moderator und Kommentator tätig. Und dann schrieb er ab 1975 mit seiner legendären Sendung „Sport am Montag“ 17 Jahre lang im ORF-Hauptabend-Programm Sport-Geschichte. Umso mehr freue ich mich, wenn Sigi Bergmann im Sommer 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking ein „Comeback“ als Box-Kommentator für den ORF feiert.

19. Februar 2008: Schladming ist bereit für 2013

Der Skiverband, das Land Steiermark und Schladming stehen geschlossen hinter der Bewerbung für die FIS Alpine Ski WM 2013. In einer gemeinsamen Beiratssitzung in Innsbruck wurden die letzten Punkte für die Bewerbung Schladmings zur Durchführung der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 besprochen. Wir werden alles daran setzen, damit diese große Chance für Schladming, für die Steiermark, für Österreich genutzt werden kann.

Der Skiverband, das Land Steiermark und Schladming stehen geschlossen hinter der Bewerbung Schladming 2013: (v.l.) Dr. Friedrich Stehlik (Land Steiermark), Charly Kahr, OK-Chef Mag. Hans Grogl, ÖSV-Pressechef Mag. Josef Schmid, ÖSV-Generalsekretär Dr. Klaus Leistner, ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel, Sport-Landesrat Ing. Manfred Wegscheider, Dir. Helmuth Lexer (Präsident Steirischer Skiverband), Ministerialrat Dr. Erich Irschik, Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka und Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter (C) ÖSV 

Alle Verantwortlichen von Bund, Land und Gemeinde ziehen für die erfolgreiche Bewerbung Schladmings an einem Strang. Auch der Zuspruch in der Region im Ennstal ist überwältigend: 98 Prozent der Bevölkerung wollen diese Weltmeisterschaft! Es gilt, die FIS gegen die Konkurrenz aus St. Moritz, Cortina und Vail von der besten Bewerbung zu überzeugen. Die FIS-Kommissionierung ist gut gelaufen, die Pisten sind rennfertig und die Zusammenarbeit zwischen Schladming, dem Organisations-Komitee mit Mag. Hans Grogl an der Spitze, dem steirischen und österreichischen Skiverband sowie dem Land Steiermark laufen perfekt. Die Vergabe erfolgt am 29. Mai beim FIS-Kongress in Kapstadt/Südafrika.

www.thenightrace.at

18. Februar 2008: Hockey am Weg nach Peking

Hockey halte ich für einen sehr faszinierenden und modernen Sport, der in Österreich gerade im Aufwind ist. Mehr als 3.300 Österreicherinnen und Österreicher sind in Hockeyvereinen aktiv. Unsere Hockeynationalmannschaft ist die einzige Mannschaft Österreichs, die noch eine reale Chance hat, an den Olympischen Spielen in Peking teilzunehmen. Um das Antreten unserer Mannschaft finanzieren zu können, wurde vom Hockeyverband ein großes Charity-Event unter dem Titel „Olympic Hockey Hopes“ veranstaltet. Hintergrund für die Veranstaltung: nach den großen Erfolgen der jüngsten Zeit – z.B. Bronze-Medaille bei der Halleneuropameisterschaft – durch die Herrennationalmannschaft, hat Hockey-Österreich noch eine Chance, sich für die olympischen Spielen in Peking zu qualifizieren.

Mit Nationalspieler Armin Stremitzer, NR-Präsidentin Eva Glawischnig-Piesczek, Kapitän der Nationalmannschaft Fabian Ringler und Nationalspieler Elmar Stremitzer beim großen Charity-Event zu Gunsten der österreichischen Hockeynationalmannschaften (C) ÖHV 

Um dieses große Ziel zu erreichen, wird das Team im März nach Chile fahren, um dort am alles entscheidenden Qualifikationsturnier teilzunehmen. Österreich wird sich dabei mit Chile, Großbritannien, Indien, Mexiko und Russland um die Olympia- Teilnahme „matchen“. Für die Amateurmannschaft ergibt das erhebliche finanzielle Belastungen, die zu einem Teil aus privater Tasche aufgebracht werden müssen. Durch die tatkräftige Unterstützung aller Gäste des „Charity- Events“ konnte ein großer Schritt gemacht werden, diese Situation zu erleichtern. Über Top-Sport Österreich können wir mit € 56.000,– unsere rot-weiß-rote Hockeynationalmannschaft unterstützen. Ich werde im März für die Qualifikationsturniere die Daumen drücken.