23. September 2021: Treffen mit der spanischen Botschafterin in Wien Cristina Fraile

Mit der spanischen Botschafterin in Wien Cristina Fraile diskutierte ich aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene, die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sowie eine engere Zusammenarbeit auf parlamentarischer Ebene.

Die Beziehungen unserer Länder zeichnen sich trotz geographischer Entfernung durch enge Freundschaft und gegenseitiges Verständnis aus. Das zeigt sich auch im wirtschaftlichen Bereich: Rund 250 österreichische Firmen sind derzeit in Spanien niedergelassen. Zudem leben rund 15.000 Auslandsösterreicher/innen ständig in Spanien und 5.000 Spanier in Österreich.

25. September 2021: Biofest in Fürstenfeld

Nach einjähriger, pandemiebedingter Pause findet unter dem Motto „Bio, regional, fit & vital“ das Fürstenfelder Biofest heuer wieder statt. Insgesamt 30 Aussteller aus der gesamten Region präsentieren am Hauptplatz ihre nachhaltige Landwirtschaft und ihre biologischen Produkte. Von Kräutern und Gemüse bis hin zu kulinarischen Genüssen wie Bio-Wein, Sturm und Schweinsbraten bis zur süßen Nachspeise ist alles dabei. Gemeinsam mit Fürstenfelds Bürgermeister Franz Jost, Finanzstadtrat Christian Sommerbauer und dem Bezirksobmann der Landwirtschaftskammer Hartberg-Fürstenfeld Herbert Lebitsch konnte ich mich von der Produktvielfalt der Bio-Bauern überzeugen.

Gerade in Zeiten des Klimawandels ist es wichtig, Qualität vor Quantität zu stellen sowie verstärkt auf regionale Produkte zu setzen. Vorbildlich ist in diesem Zusammenhang auch, dass auf Einwegplastik gänzlich verzichtet wird.

23. September 2021: Gespräch mit brasilianischem Botschafter

Heute traf ich den brasilianischen Botschafter in Wien José Antônio Marcondes de Carvalho zu einem Arbeitsgespräch. Im Zuge dessen diskutierten wir die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie sowie über Möglichkeiten einer Vertiefung der Zusammenarbeit unserer Länder auf parlamentarischer Ebene.

Besonders gefreut habe ich mich über ein Foto der brasilianischen Fußballlegende Pelé, das mir der Botschafter im Rahmen des Treffens überreichte.

Nahezu 200 Jahre reicht die Beziehung unserer beiden Länder schon zurück, die im Jahr 1817 mit einer wissenschaftlichen Expedition nach Brasilien ihren Anfang nahm. Das von der Expedition gesammelte Material befindet sich heute vor allem in zwei Wiener Museen, im Weltmuseum Wien und im Naturhistorischen Museum.

9. September 2021: Globaler Anti-Terrorismus-Gipfel in Wien

Heute findet in Wien der erste Globale Anti-Terrorismus-Gipfel statt, der von der Interparlamentarischen Union (IPU) und den Vereinten Nationen organisiert wird. Als Vorsitzender der Hochrangigen IPU-Beratergruppe zur Bekämpfung von Terrorismus und gewalttätigem Extremismus werde ich hier den Fokus auf Afghanistan, die Sahel-Zone sowie auf die Opfer von Terrorismus legen.

Im Rahmen der Konferenz konnte eine Vielzahl an Gesprächen führen, wie etwa mit der jungen Afghanin Nadia Ghulam, die als Kind im Afghanistankrieg schwer verletzt und viele Male operiert wurde. Oder bereits gestern mit der Vizepräsidentin des Kubanischen Parlaments Ana María Mari Machado und der Vorsitzenden des Komitees für Internationale Beziehungen des kubanischen Parlaments Yolanda Ferrer.

6. September 2021: Gespräch mit Delegation des Arabischen Parlaments

Eine Delegation des Arabischen Parlaments mit Präsident Adel Bin Abdul Rahman Al-Asoumi (Bahrain) und Vizepräsident Mohamed Elyahmahi (Marokko) an der Spitze ist aufgrund der Weltkonferenz der Parlamentspräsidenten der Interparlamentarischen Union (IPU) in dieser Woche in Wien zu Gast. In meiner Funktion als Vorsitzender der hochrangigen Beratungsgruppe zur Bekämpfung von Terrorismus und gewalttätigen Extremismus der Interparlamentarischen Union (IPU-HLAG) traf ich die Gruppe zu einem Arbeitsgespräch.

Zentrales Thema war eine Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem Arabischen Parlament und der IPU, vor allem im Bereich der Terrorismusbekämpfung. Gemeinsam mit dem Arabischen Parlament wollen wir für die Sahel-Region (Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und der Tschad), die zu den ärmsten der Welt zählt und wo sich der Terrorismus leider stark ausbreitet, die Parlamente der Region in diesem schwierigen Kampf mit konkreten Projekten unterstützen.