Luxemburg Marathon am 30.05.2015

luxemburg1Beim 10. Luxemburg Marathon mit Start um 19.00 Uhr sind bei unterschiedlichen Läufen insgesamt 11.000 Starter gemeldet. Bei der Lux Expo in Kirchberg sind Start und Ziel dieses gut organisierten Laufes, der ins Stadtzentrum und wieder zurückführt.

Der Lauf ist relativ anstrengend, da auch einige Steigungen zu bewältigen sind.

Für Stimmung sorgen zahlreiche Samba-Bands und Trommler 972 Männer und 169 Frauen kommen in die Marathonwertung. Der Zieleinlauf erfolgt in einer Messehalle wo lautstarke Partystimmung herrscht.

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29. Juli 2011: Ein würdiger Empfang für "unseren" Militärweltmeister

Nach der Rückkehr von den Militärweltspielen in Rio de Janeiro wurde dem frischgebackenen Militärweltmeister im Orientierungslauf Zgf Gernot Kerschbaumer aus Sparberegg, Gemeinde Pinggau, ein gebührender Empfang bereitet.

v.li. Bm Bartsch Leo, Vzlt Schuh Richard, NAbg. Lopatka Reinhold, Zgf Kerschbaumer Gernot, VizeBm Pickl Thomas, Vzlt Kössler Markus, VizeBm Prenner Gerhard, Bm LAbg. Maczek Kurt, LAbg. Gottweis Andrea

Der Bürgermeister von Pinggau, Leopold Bartsch, sowie der Bürgermeister LAbg. Kurz Maczek der Stadtgemeinde Pinkafeld, wo „Kerschi“ seit Beginn seiner Karriere vor 17 Jahren beim HSV trainiert, luden die Bevölkerung vor das Rathaus in Pinkafeld, wo sie den Militärweltmeister über die Langdistanz und Vizeweltmeister über die Kurzdistanz willkommen hießen. Der Einladung waren viele Freunde und Bekannte aus der Umgebung gefolgt.

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Gernot Kerschbaumer zu seinem Erfolg gratulieren konnte. In diesem Zusammenhang betonte ich die enorme Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit sämtlicher Vereinsfunktionäre. Denn gerade in so einer Sportart wie dem Orientierungslauf bedarf es einer großen Portion an Idealismus.

21. Juli 2011: Abgeordnetentreffen am Pöllauberg

Abgeordnetentreffen in Pöllauberg

 

Seit nunmehr 19 Jahren treffen sich die oststeirischen ÖVP-Landtagsabgeordneten jeden Sommer, um in zwangloser Atmosphäre über wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. Heuer fand dieses Treffen in Pöllauberg statt.

 Abgeordnetentreffen am Pöllauberg

Ich freute mich, gemeinsam mit LAbg. Hubert Lang, neben seinen Landtagskollegen Angelika Neuhold und Josef Ober (beide Feldbach), Erwin Gruber und Bernhard Ederer (beide Weiz) und Anton Gangl (Radkersburg) auch den zweiten Landtagspräsidenten Franz Majcen aus Fürstenfeld, Klubobmann Christopher Drexler zu diesem hochkarätigen Polit-Gipfel begrüßen zu können.

 

Auf dem Programm standen u. a. die Besichtigung der Naturparkarena Pöllauberg und des Seminarhotels Retter, inhaltlich wurden unter anderem die Reformagenda Steiermark und das erst kürzlich beschlossene Ökostromgesetz diskutiert. Für kulinarische Schmankerl war im Berggasthof König und beim Buschenschank Haubenwaller bestens gesorgt.

20. Juli 2011: Gipfeltreffen auf dem Wechsel

Bei einem Bezirksbesuch von Wirtschaftskammer Steiermark-Direktor Thomas Spann wurde mit dem Pinggauer Bürgermeister Leopold Bartsch eine Wechselwanderung vereinbart. So kam es zu einem wahren Gipfeltreffen auf der Alm.

Wechselwanderung mit Bgm. Karl Mathä, WK-Reg.St.Obmann Florian Ferl und WB-Obmann Hannes Polzhofer

 

Gemeinsam mit dem Friedberger Bgm. Karl Mathä, Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann Florian Ferl mit Berner Sennenhund Alfredo und dem Pöllauer Wirtschaftsbund-Obmann Hannes Polzhofer haben wir den Weg von Glashütte auf die Vorauer Schwaig in Angriff genommen und bei intensiven politischen und wirtschaftlichen Diskussionen auch erfolgreich bewältigt.

 

Oben angekommen, holten wir uns mit dem weit über die Grenzen der Region bekannten Schweinsbraten die beim Wandern verbrannten Kalorien wieder zurück.

7. Juli 2011 Ja zu Reformen, nein zur Benachteiligung des ländlichen Raumes!

Ganz im Zeichen der geplanten Strukturreform der steirischen Landesregierung stand die jüngste ÖVP-Bürgermeister- und Ortsparteiobleutekonferenz des Bezirkes Hartberg.

Unter dem Motto “ Ja zu Reformen, nein zur Benachteiligung des ländlichen Raumes“, wurde mit Zustimmung aller Gemeindevertreter eine gemeinsame Erklärung zur vorgesehen Gemeindereform abgegeben. Wie sehr das Thema den Bürgermeistern unter den Nägeln brennt, zeigt die Anwesenheit von 48 der 50 Gemeinden.

 Labg. Erwin Dirnberger und ich

Nur wer Reformen wagt, bleibt zukunftsfit. Auch umfassende Strukturreformen sind notwendig. Ziel einer Strukturreform muss es sein, mehr Effizienz und den Abbau unnötiger Strukturen zu erreichen. Es darf jedoch nicht der ländliche Raum im Verhältnis zum städtischen Bereich benachteiligt werden.

 

Nur auf die Größe einer Verwaltungseinheit abzustellen, ist zu wenig. Kleine Einheiten müssen nicht höhere Kosten verursachen. Die Praxis belegt, dass oft das Gegenteil der Fall ist.

 

Die Erklärung umfasst mehrere Eckpfeiler:

 

1.Kleine Gemeinden- mehr ehrenamtliche Tätigkeiten!

Gerade in kleinen Gemeinden wird oft noch sehr viel ehrenamtlich geleistet. Die Gemeindebürger sehen die Gemeinde oft als Teil ihrer Familie, ihrer und betrachten sich somit als Teil dieser Gemeinde, für die man auch ehrenamtlich Verantwortung tragen möchte.

 

2. Zusammenarbeit zwischen Gemeinden verstärken!

Jede Gemeindeverwaltung muss nach derzeitigen Stand ein eigenes Meldeamt, Bauamt, Fundamt, Gebührenamt, etc. führen. Dadurch braucht jede Gemeinde die entsprechende EDV-Ausstattung und Software. Hier bedarf es gesetzlicher Änderungen, damit eine Gemeinde für andere Gemeinden hoheitliche Aufgaben erfüllen kann. Der Nationalrat hat am 6. Juli die verfassungsrechtliche Grundlage dafür geschaffen.

 

3.Ruhebezugsleistungsgesetz belastet kleine Gemeinden!

Dieses Gesetz stellt eine große Belastung für die kleinen Gemeinen dar, die kaum Gemeindebeamte beschäftigen. Das Ruhebezugsleistungsgesetz regelt, dass für alle Vertragsbediensteten der Gemeinde eine jährliche Abgabe von der Lohnsumme von 12% an das Land zu entrichten ist. Dafür wird der Gemeinde die Abfertigung des Vertragsbediensteten vom Land rückerstattet. Von dieser Abfertigung ist auch noch ein Betrag von 8% an das Land zu entrichten. Dies bringt den kleinen Gemeinden eine große Belastung, die ungerecht ist und nur zugunsten der Gemeinden eingerichtet wurde, die Beamte beschäftigen und die Pension von der Gemeinde zu bezahlen ist.

 

 

4.Neue Gemeinde-Infrastruktur nutzen!

In den letzten Jahren wurden speziell in den kleinen Gemeinden sehr viele Gemeinde- und auch Bedarfszuweisungsmittel in den Ausbau der Infrastruktur investiert. Neue Gemeindeämter, Bauhöfe und Altstoffsammelzentrum wurden errichtet. Durch eine Gemeindezusammenlegungen könnten diese nicht mehr sinnvoll genutzt werden.

 

5.Hohe Belastung durch großes Gemeindewegenetz!

Die Erhaltung der Gemeindestraßen belastet den Haushalt einer Gemeinde enorm. Der Anteil der Gemeindestraßen am gesamten Wegenetz ist in der Steiermark wesentlich höher als im Österreich-Vergleich. Daher  haben vor allem die ländlichen Gemeinden wesentlich mehr Kosten zu tragen.

 

6.Faire Behandlung von Kleingemeinden!

Mehrere Berichte des Bundesrechnungshofes haben die unnötig großen Verwaltungs-und Regierungsapparate kritisiert. In großen Stadtgemeinden und den Zentralstellen des Bundes und der Bundesländer liegen nachgewiesenermaßen große Einsparungsmöglichkeiten.

Kleine Gemeinden können überdurchschnittlich viel für die großen Herausforderungen der Zukunft leisten. Dafür brauchen sie allerdings eine faire Behandlung durch Bundes-und Landesregierung, gerade wenn es um die Verteilung der Steuermittel geht.

 

 

Ziel dieser Erklärung ist es, auf die Wichtigkeit auch kleiner Gemeinden für den ländlichen Raum hinzuweisen! Eine Zusammenlegung von Gemeinden gegen den Willen der Gemeindebevölkerung sollte vermieden werden.

6. Juli 2011 Einigung in der Kärntner Ortstafelfrage!

Der heutige Ortstafelbeschluss im Nationalrat bringt ein Ende einer jahrzehntelangen Auseinandersetzung. Durch die Zustimmung aller Parteien wurde eine breite Basis für die Lösung des Kärntner Ortstafelstreites erzielt. Das neue Volksgruppengesetz sieht in Zukunft insgesamt 164 zweisprachige Ortstafeln für Kärntner Orte vor.  Gleichzeitig regelt dieses Gesetz auch die Amtssprache und die Volksgruppenförderung.

Die Grundlage der heute beschlossenen Lösung wurde bereits unter der vom damaligen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel eingesetzten Konsensgruppe gelegt, die 158 zweisprachige Ortstafeln vorsah. Aufgrund der Ergebnisse dieser  Konsensgruppe wurde im Sommer 2006 ein umfassender Vorschlag zur Änderung des Volksgruppengesetzes von der ÖVP eingebracht.  Allerdings stimmte die SPÖ am 14.Juli 2006 diesem Vorschlag nicht zu und entzog sich damals ihrer staatspolitischen Verantwortung.  Eine Lösung wäre also schon früher möglich gewesen!

Der erzielte Kompromiss ist zwar ein Schlussstrich unter die Ortstafeldebatte, sollte allerdings gleichzeitig ein Beginn einer neuen Ära sein. Dieser Dialog muss von einem Aufeinander zugehen beider geprägt sein. Man sollte Minderheiten nicht als Gefahr sehen, sondern sie sind eine Chance für Österreich.  Ein vereintes Europa, bedeutet auch einen respektvollen Umgang mit Minderheiten,  nur dadurch kann Europa in Vielfalt zusammenwachsen.

Nun gilt es das Volksgruppenrecht im Recht neu zu regeln.

1. Juli 2011 Die Lehrer zu den Schülern bringen

Die Lehrer zu den Schülern bringen

 

Im Schulbereich wird ein steirischer Bildungsplan bis spätestens Juni 2012 vorliegen. Um bis dahin den Anliegen der betroffenen Gemeinden und Lehrer ein Gehör zu verschaffen, habe ich Lehrer- und Gemeindevertreter aus dem Bezirk zu einer Bildungsdiskussion mit der Vizepräsidentin des Landesschulrates, Elisabeth Meixner, eingeladen.

 Vizepräsidentin Meixner und ich bei der Bildungsdiskussion im Bezirk

 

Bezirksschulinspektor Günter Raser beleuchtete die schwierige Ausgangslage im Bezirk: Im kommenden Schuljahr kommt es im Pflichtschulbereich zu einem Rückgang von 170 SchülerInnen. Vier Volksschulen – Ehrenschachen, Festenburg, Pongrazen, St. Jakob im Walde – werden einklassig geführt, mehr als ein halbes Dutzend zweiklassig.

 

Die ausführliche Diskussion brachte dann auch einige interessante Vorschläge auf den Tisch: Nach dem Motto „Nicht die Schüler zu den Lehrern, sondern die Lehrer zu den Schülern zu bringen“ könnte künftig ein Schulleiter für mehrere Schulstandorte verantwortlich sein oder ein Hauptschuldirektor auch die örtliche Volksschule.

Ich finde, bevor es zu Schließungen von Klein- und Kleinstschule kommt, gilt es alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um Alternativen zu finden, die sowohl für das Land, als auch für die Gemeinden leistbar sind.

 

Zusätzliche Belastungen kommen durch den Aufbau der Nachmittagsbetreuung auf die öffentliche Hand zu.