26. Oktober 2010: Gelebte Gastfreundschaft im Brauhaus Großschedl

Im Brauhaus Großschedl wird Gastfreundschaft wirklich gelebt, das habe ich bei der Jubiläumsfeier hier betont. Besitzer Werner Großschedl jun. hatte gemeinsam mit seinen Eltern Karoline und Werner Großschedl sen. am Nationalfeiertag, Stammgäste, Freunde und Geschäftspartner des Hauses zum großen 150-Jahr-Jubiläumsfest in den Brauhaus-Hof geladen.

 

Im Kreis zahlreicher Ehrengäste feierte die Familie Großschedl das Jubiläumsfest „150 Jahre Brauhaus Großschedl“ (C) Büro StS 

 

Zur Geschichte: Am Allerheiligentag des Jahres 1860 schenkte Johann Großschedl, Sohn eines Bauern aus Mahrensdorf bei Fehring, im Brauhaus am Hartberger Hauptplatz zum ersten Mal aus. Seit somit 150 Jahren ist das Brauhaus aus der Bezirkshauptstadt nicht mehr wegzudenken.

 

Für Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer ist das Brauhaus nicht nur erste Adresse für gutes Essen und Trinken, sondern auch ein wichtiger Ort der Kommunikation, Bürgermeister Karl Pack stellte den Fleiß und das engagierte Bemühen um den Gast in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dechant Josef Reisenhofer freute sich über die gute Verbindung zwischen Kirche und Brauhaus, Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann Sigi Breiner wies auf die langjährige Familientradition hin, die gerade in Tourismusbetrieben nicht selbstverständlich ist.

 

Offiziell eröffnet wurde das Jubiläumsfest mit einem perfekten Bieranstich durch NRAbg. Jochen Pack, unterstützt von Brau Union-Mitarbeiter Stefan Gumhold, für die passende musikalische Umrahmung sorgten unter anderem eine Abordnung der Stadtkapelle Hartberg und „Die original fidelen Neujohrgeiger“.

25. Oktober 2010: Einigung bei den Pensionen erzielt

Mit den Seniorenvertretern gibt es eine Einigung zur Anpassung der Pensionen für das kommende Jahr. Durchschnittlich werden die Pensionen um 0,9 Prozent angepasst. Das heißt, dass Pensionen bis 2.000 Euro um 1,2 Prozent erhöht werden, bis zu einem Betrag von 2.310 Euro gibt es noch eine Erhöhung, danach nicht mehr.

Damit leisten die Pensionisten einen Beitrag zur Konsolidierung, denn die Anpassung liegt unter der Inflation. Erstmals kommt hier von den Pensionistenvertretern ein derartiger Beitrag, denn beispielsweise noch im vergangenen Jahr hat die Pensionserhöhung 0,9 Prozent betragen, während die Inflation bei 0,5 Prozent lag.

Mir ist wichtig zu betonen, dass Österreich hier im europäischen Gesamtzusammenhang zu sehen ist: In fast allen Staaten der EU gab es schon heuer bei den Pensionen Kürzungen oder Einschnitte.

In Österreich haben wir mit dem Abschluss die Kaufkraft der Penionisten gesichert, immerhin erhalten mehr als 90 Prozent der ASVG-Pensionisten eine Pensionserhöhung von 1,2 Prozent.

 

Laibach-Marathon (Slowenien) 24. Oktober 2010

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Ein fantastisches, laufsportbegeistertes Publikum und die sehr gute Organisation zeichnen den 15. Laibach-Marathon aus.

Der Start für Marathon und Halbmarathon erfolgt um 10.30 Uhr bei 11° Celsius, unmittelbar vor dem Parlament. In der ersten Runde ist das Feld aufgrund der vielen Halbmarathonläufer sehr dicht. Der Kurs führt von der Stadt hinaus in ein Waldstück in der Nähe des Zoos. Zurück zu Start und Ziel sieht man links den Burghügel und die Altstadt von Laibach. Sehr lange gerade Stecken und das Fehlen von Steigungen machen den Kurs sehr schnell.

Gemeinsam mit Michael Dorfstätter, der seinen 137 (!) Marathon gelaufen ist, bewältige ich meinen 70. Marathon.

981 Läufer beenden den Marathon, 5404 kommen beim Halbmarathon ins Ziel.

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23. Oktober 2010: Regierungsklausur in Loipersdorf bringt wichtige Schritte aus der Schuldenfalle

Der Weg aus der Schuldenfalle sei durch die Budget-Einigung der Bundesregierung heute eingeschlagen worden, betonte ich im Anschluß an die Präsentation der geplanten Maßnahmen. Zwei Tage lang ist in Loipesdorf bei einer Klausur der Regierung intensiv verhandelt worden.

Sparen ist und bleibt dabei das Gebot der Stunde. Hier wird niemand überfordert, vor allem nicht der Mittelstand. Durch ein Paket von Offensivmaßnahmen gibt es zudem mehr Geld für die Jugend: Für Schule und Universitäten, Forschung und Umwelt konnten 400 Millionen Euro mehr Geld lukriert werden.

Gleichzeitig ist bei der Hacklerregelung eine Kosenbremse eingezogen worden. Hätten wir nicht gehandelt, würden in den Jahren 2014-2018 Kosten in der Höhe von 4,8 Milliarden Euro anfallen. Mit der nun vereinbarten Übergangsregelung werden die Mehrkosten über 4 Jahre lediglich 280 Mio. € betragen. Bereits ab 1. Jänner 2014 wird das Antrittsalter für Männer auf 62 und für Frauen auf 57 Jahre angehoben.

Doch schon vor dem Jahr 2013 wird es bei der Hacklerregelung und bei Neu-Pensionisten Änderungen geben. So wird der Nachkauf von Schul- und Studienzeiten verteuert, sowie der Nachkauf von Ausübungsersatzzeiten kostenpflichtig gemacht. Auch gibt es ab 2011 eine einjährige Wartefrist bevor die Pension erstmals erhöht wird und Sonderzahlungen werden nur anteilig ausbezahlt.

Gerade im Bereich der Pensionen besteht dringender Handlungsbedarf. Denn würden wir jetzt in diesem Bereich nicht handeln, so würde zum Ende dieser Legislaturperiode bereits jeder dritte Euro der 64 Milliarden Euro, die wir einnehmen, für Pensionen und Zinsendienst ausgegeben. Mit Maßnahmen wie diesen setzen wir erste notwendige Schritte gegen diese Entwicklung.

Im Bereich der neuen Steuern ist es wichtig und richtig, Einnahmen daraus für Offensivmaßnahmen bereit zu stellen. 100 Millionen Euro werden für Forschung und Entwicklung, weitere 100 Millionen Euro für unsere Umwelt, je 80 Millionen Euro für Schulen und Universitäten und 40 Millionen Euro für unsere Gesundheit offensiv investiert, so investieren wir erneut in die Zukunft.

22. Oktober 2010: Dringender Handlungsbedarf bei den Pensionen

Bei der Regierungsklausur im steirischen Loipersdorf gehen die Verhandlungen zur notwendigen Konsolidierung unseres Budgets in die heiße Phase. Eines der zentralen Themen, die es hier zu besprechen gibt, sind die Pensionen und Pensionserhöhungen. In der Tageszeitung „Die Presse“ habe ich betont, dass Österreich auch bei diesem Thema im europäischen Zusammenhang zu sehen ist. Denn in beinahe allen Ländern gibt es Einschnitte bei den Pensionen.

Die Budgetzuschüsse zu den Pensionen in Österreich sind enorm. Ein Beispiel: Im Jahr 2000 lag der Bundesbeitrag zu den ASVG-Pensionen bei 2,11 Milliarden Euro, im Jahr 2009 lag er bereits bei 4,62 Milliarden Euro. Zur Verdeutlichung: Die Pensionserhöhung 2009 betrug 3,4 Prozent und 2010 1,5 Prozent, das ergibt eine Budgetbelastung von 1,6 Milliarden Euro in nur zwei Jahren!

Man kann nicht tatenlos zusehen, dass die Pensionen und der Zinsendienst immer mehr der Politik den Spielraum nehmen. Wenn wir jetzt nicht handeln, müssen wir am Ende der Legislaturperiode jeden dritten Euro für Pensionen und Zinsendienst ausgeben.

Es besteht dringender Handlungsbedarf!