In Budapest traf ich mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Außenministerin Anita Orbán sowie mit meinem vormaligen Kollegen im Europaparlament und jetzigen Kultur- und Minderheitenminister Zoltán Tarr zusammen. Wir besprachen mögliche gemeinsame Initiativen von Ungarn und Österreich in Brüssel.
In Riad und Dschidda führen wir Gespräche mit Ministern und hochrangigen Vertretern des Shurarates (Saudisches Parlament) wie wir in Zeiten des Krieges in Europa und im Golf unsere Zusammenarbeit auch auf parlamentarischer Ebene stärken können. Als Delegationsleiter des Europaparlaments für die Arabische Halbinsel spreche ich neben Sicherheits- und Wirtschaftsfragen auch immer die Menschenrechtssituation bei unseren Besuchen in den Golfstaaten an.
In Brüssel traf ich den neuen Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner erstmals persönlich. Wie sein Vorgänger arbeitet er im Ausschuss der Regionen (AdR) mit und bringt hier die Anliegen Kärntens und des ländlichen Raumes direkt in den europäischen Gesetzgebungsprozess ein. Gerade bei Themen wie Regionalpolitik, Infrastruktur und Wettbewerbsfähigkeit ist eine starke Stimme der Regionen in Europa von großer Bedeutung.
Beim EU-Talk in Leoben diskutierten wir über aktuelle Herausforderungen für Europa – von Migration über Wettbewerbsfähigkeit bis hin zur internationalen Sicherheitslage. Gemeinsam mit Stadtrat Reinhard Lerchbammer und Europa-Gemeinderat Simon Bäck stand der direkte Austausch mit den steirischen Landsleuten im Mittelpunkt.
Der vor kurzem in Kraft getretene EU-Migrationspakt sorgt für strengere Grenzverfahren und mehr Zusammenarbeit in Europa. Gleichzeitig müssen wir unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken, Bürokratie abbauen und den Binnenmarkt weiterentwickeln. Gerade in Zeiten vieler Krisen zeigt sich: Europäischer Zusammenhalt rechnet sich – wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch.